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Hürth: Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Stromtrasse
© Radio Erft / Symbolbild
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Hürth: Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Stromtrasse

Der Kampf gegen die umstrittene Höchstspannungleitung durch Hürth-Efferen geht am Dienstag in die nächste Runde. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird sich am Vormittag mit der Klage der Bürgerinitiative IG Hürth beschäftigen.

Veröffentlicht: Montag, 11.07.2022 14:20

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Die Anwohner wollen mit Hilfe des Gerichts erreichen, dass die Leitung nicht durch Efferen, sondern drumherum geführt wird. Die IG Hürth war vor dem Bundesverwaltungsgericht schon einmal erfolgreich. Vor vier Jahren hatten die Richter entschieden, dass der Planfeststellungsbeschluss rechtswidrig ist. Daraufhin wurden die Pläne noch einmal unter die Lupe genommen, unter dem Strich ist es dann aber doch bei der ursprünglichen Trasse geblieben. Dagegen wehren sich die Anwohner jetzt erneut. Sie wollen den Richtern mit einer Präsentation zeigen, dass die bisherigen Planungen Fehler haben. Unterdessen laufen die Arbeiten für die neue Stromleitung schon. Sollte die Bürgerinitiative vor Gericht Recht bekommen, könnte es sein, dass Amprion die Masten und Leitungen wieder abreißen müsste. Das Unternehmen geht nach eigenen Angaben aber davon aus, dass es nicht so weit kommt.

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