
Sie haben sich an die zuständige Wohnungsgesellschaft GWG Rhein-Erft, die Stadt Hürth, einen Gutachter und den BUND gewandt. Denn für sie hätte der Baum gerettet werden müssen. Zwar ist die Zeder nicht wie erst gedacht bereits viele hundert Jahre alt, sondern laut Baumgutachter etwa zwischen 100 und 200 Jahre. Trotzdem hätte der Blitzschaden versorgt und der Baum gerettet werden können und müssen, so der Vorwurf. Die zuständige Wohnungsgesellschaft sieht das anders. Nach ihren Angaben hatte die rund 70 Jahre alte Zeder neben dem Blitzeinschlag durch einen Sturm im letzten Jahr viele Äste verloren. Durch einige Bruch- und auch Faulstellen war die Zeder nicht mehr standsicher, heißt es. Um Gefahren für die Anwohner abzuwenden, sei der Baum dann nach Absprache mit den Stadtwerken und einer Baumpflegefirma gefällt worden.