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Hürth: Angeklagter Thallium-Gift-Mörder bricht Schweigen
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Hürth: Angeklagter Thallium-Gift-Mörder bricht Schweigen

Im Prozess um den mutmaßlichen Thallium-Giftmörder aus Hürth hat es eine überraschende Wende gegeben.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.04.2023 03:53

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Der Angeklagte hat sich erstmals zu den Vorwürfen geäußert und vor Gericht eine lange, handschriftliche Erklärung vorgelesen, in der er alle Vorwürfe zurückweist. Laut Kölner Stadtanzeiger sorgte seine Sicht der Dinge für ungläubiges Entsetzen bei den Angehörigen der Opfer. Denn nach seiner Aussage hat sich seine Ehefrau damals selbst mit dem Rattengift umgebracht. Sie habe ihre Schmerzen aufgrund von Lebensmittelunverträglichkeiten nicht mehr aushalten konnte und Angst vor jahrelangem Siechtum gehabt. Ihre Großmutter und seine schwangere Lebensgefährtin sollen dann Opfer eines schrecklichen Vergiftungsunfalls gewesen sein. Die Seniorin überlebte nicht, die Schwangere konnte gerettet werden, aber ihr Neugeborenes starb später nach der Geburt.

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