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How-to Lüften gegen Corona
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How-to Lüften gegen Corona

Jetzt wird es wieder kühler - und wir sitzen wieder drinnen. Die Coronaausbreitung könnte aber dadurch gefördert werden. "Aerosole" sind das Stichwort. Kleinste Coronaviren in der Luft. Sie verteilen sich überall im Raum, wenn wir sprechen, lachen - oder einfach nur atmen. Da hilft dann auch kein Abstand. Was heißt das für alle diejenigen, die zusammen in einem Raum sitzen (müssen) wie beispielsweise im Büro? Fenster auf und lüften! Aber darüber gab es schon Streit in Büros, als von Corona noch keine Rede war. Richtiges Lüften ist daher wichtig, um den Streit möglichst gering zu halten.

Veröffentlicht: Donnerstag, 04.11.2021 14:17

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Um den idealen Zeitpunkt zum Lüften herauszufinden, gibt es die Möglichkeit sich kleine CO2-Messgeräte, sogenannte CO2-Ampeln, zuzulegen. Die Kosten belaufen sich dabei auf rund 50 Euro. An der frischen Luft beträgt der gemessene CO2-Wert ca. 450 ppm (Teile pro Millionen). Im Gebäude ist ein Wert von 1000 ppm in Ordnung, wenn er auf 1500 ppm steigt sollte gelüftet werden.

Ansonsten gilt die Regel alle 15-20 Minuten zu lüften. Dabei sollte stoßgelüftet und quergelüftet werden, also mindestens zwei gegenüberliegende Fenster ganz geöffnet werden. Geht das nicht, kann man auch einen Ventilator ans Fenster stellen, sofern nur ein Fenster zur Verfügung steht. Fenster auf Kipp, auch wenn es dauerhaft gekippt ist, bringt nur wenig.

Die Zeit, die die Fenster geöffnet sind, sollte im Herbst fünf Minuten, im Winter drei Minuten betragen.

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