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Hitze-Wochenende: Viele Todesfälle im Rhein-Erft-Kreis
© pixabay (Symbolbild)
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Hitze-Wochenende: Viele Todesfälle im Rhein-Erft-Kreis

Nach dem extrem heißen Wochenende meldet die Polizei im Rhein-Erft-Kreis eine ungewöhnlich hohe Zahl an Todesermittlungsverfahren. Die Rettungsdienste in der Region arbeiteten wegen der extremen Temperaturen und zahlreicher Notrufe teilweise an ihrer Belastungsgrenze.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.07.2026 02:46

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Mehr Todesermittlungen nach Extrem-Wetter im Kreis

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Das vergangene Wochenende hat im Rhein-Erft-Kreis zu einer außergewöhnlichen Belastung für Polizei und Rettungskräfte geführt. Die Polizei spricht nach den extrem heißen Tagen von mehr als 40 sogenannten Todesermittlungsverfahren. Damit liegt die Zahl der ungeklärten Todesfälle etwa vier- bis fünfmal so hoch wie an gewöhnlichen Wochenenden. Viele dieser Fälle werden mit der extremen Hitze in Verbindung gebracht. Auch die Rettungsdienste im Kreisgebiet verzeichneten eine enorme Zunahme der Einsätze. Teilweise rückten die Helfer zu mehr als 300 Einsätzen pro Tag aus.

Auch in Köln hat die Hitze am Wochenende zu einer kritischen Situation geführt. Dort ist von rund 120 Hitzetoten die Rede, wobei nicht nur ältere oder schwerkranke Menschen betroffen waren. Um die Patientenversorgung sicherzustellen, wurde in der KölnMesse vorübergehend ein Notlazarett für weniger schwere Fälle eingerichtet. Zudem unterstützten Feuerwehrleute mit medizinischer Ausbildung den regulären Rettungsdienst und rückten teilweise mit Löschfahrzeugen aus. Diese Maßnahmen sollten helfen, die Krankenhäuser und Rettungswachen angesichts der Einsatzflut zu entlasten. Die Behörden betonen, dass die Situation am Wochenende die Einsatzkräfte stellenweise an ihr Limit brachte.

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