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Haftstrafe nach Betrug mit Corona-Tests in Köln
© pixabay / Symbolbild
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Haftstrafe nach Betrug mit Corona-Tests in Köln

Das Kölner Landgericht hat einen 61-jährigen Geschäftsmann wegen Betrugs mit Corona-Tests zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte über eine Million Euro unberechtigt bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein abgerechnet.

Veröffentlicht: Dienstag, 12.05.2026 12:10

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Kölner Gericht verurteilt Testzentren-Betreiber

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Ein 61 Jahre alter Geschäftsmann muss für drei Jahre ins Gefängnis. Das Kölner Landgericht sprach das Urteil am Montag gegen den Betreiber von acht Corona-Testzentren aus. Der Mann hatte diese Zentren unter anderem in Köln zwischen dem Frühjahr 2021 und Juli 2022 betrieben. Nach Überzeugung des Gerichts hat er dabei deutlich mehr Tests abgerechnet, als tatsächlich durchgeführt wurden. Mit dem so ergaunerten Geld wollte der Angeklagte Finanzlöcher in seinem defizitären Unternehmen stopfen. Der Mann legte vor Gericht ein Geständnis ab und zeigte Reue für seine Taten.

Neben der Haftstrafe muss der Verurteilte auch für den entstandenen finanziellen Schaden aufkommen. Das Gericht ordnete an, dass der 61-Jährige rund 1,6 Millionen Euro zurückzahlen muss. Diese Summe hatte er laut Urteil unberechtigt bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein geltend gemacht.

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