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Grüne: Spürck soll Bürgermeisteramt ruhen lassen
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Grüne: Spürck soll Bürgermeisteramt ruhen lassen

Der Kerpener Bürgermeister Dieter Spürck sollte wegen der Korruptionsvorwürfe sein Amt ruhen lassen. Das fordern die Grünen. Auch wenn für ihn grundsätzlich zunächst die Unschuldsvermutung gilt, sollte er trotzdem für die Zeit der Untersuchungen auf seinen Job als Bürgermeister verzichten.

Veröffentlicht: Montag, 15.04.2019 15:10

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Denn durch die Vorwürfe wird aus Sicht der Grünen die Handlungsfähigkeit der Stadt beeinträchtigt, weil sich kaum noch jemand auf die Sachthemen konzentriert. Dieter Spürck selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Aber in der letzten Woche hatte er schriftlich zu den Vorwürfen erklärt: „Ich bin nicht bestochen worden oder habe wirtschaftliche Vorteile in Empfang genommen“. Er ist nach eigenen Angaben fest davon überzeugt, dass sich am Schluss die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen als haltlos erweisen werden. Zum Hintergrund: die Staatsanwaltschaft hat in der vergangenen Woche unter anderem das Kerpener Rathaus durchsucht. Es geht um den Vorwurf der Bestechlichkeit. Die Staatsanwaltschaft wirft Spürck und einem weiteren Mitarbeiter der Stadt vor, wirtschaftliche Vorteile angenommen zu haben. Dabei geht es um den Bau eines Mehrfamilienhauses auf dem Grundstück der ehemaligen Villa Trips in Horrem.

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