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Großeinsatz der Feuerwehr bei Pulheim-Sinnersdorf
© Feuerwehr Pulheim
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Großeinsatz der Feuerwehr bei Pulheim-Sinnersdorf

Wieder hat bei uns ein Stoppelfeld gebrannt, dieses Mal im Nordkreis. 80 Feuerwehrleute kämpften gegen ein Übergreifen der Flammen auf Gehölzflächen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.07.2026 03:58

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15.000 Quadratmeter brannten

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Hitze und Trockenheit haben am späten Mittwochnachmittag für einen weiteren Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Südlich von Pulheim-Sinnersdorf brannten 15.000 Quadratmeter Stoppelfeld. Schon auf der Anfahrt sah man den Rauch, sodass die Feuerwehr nach eigenen Angaben gleich weitere Kräfte, auch aus anderen Städten, alarmierte. Zumal das Feuer an zwei Seiten drohte, Buschwerk und Bäume zu erfassen und schnell viel Wasser zum Löschen hermusste. Insgesamt waren 80 Kräfte vor Ort, sie kämpften mit Frontsprühbalken, handgeführten Rohren und Feuerpatschen gegen die Flammen und hatten den Brand nach einer Dreiviertelstunde unter Kontrolle. Seit Tagen kommt es im Rhein-Erft-Kreis, Köln und dem Umland immer wieder zu Bränden auf ausgetrockneten Feldern und Böschungen.

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Die Feuerwehr appelliert

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Aufgrund der warmen und trockenen Wetterlage weist die Feuerwehr Pulheim darauf hin, dass Wälder, Felder, Wiesen und Parks relativ leicht zu entflammen sind. Zu beachten ist, dass es nicht nur unvernünftig ist im Wald, im Bereich von Getreidefeldern oder abgetrockneten Wiesen oder Parks offenes Feuer oder Grills zu verwenden, sondern dass es in Nordrhein-Westfalen vom 1. März bis 31. Oktober verboten ist, im Wald offenes Feuer zu verwenden oder zu rauchen. Zudem ist zu beachten, dass auch weggeworfenes Glas (z.B. Flaschen oder Scherben) oder eine aus dem Auto geworfene, glimmende Zigarettenkippe getrocknete Pflanzenreste, trockenes Getreide oder Stroh sowie ausgedörrte Grasflächen, entzünden können. Kraftfahrzeuge sind nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abzustellen, da heiße Fahrzeugteile leicht trockenes Gras in Brand setzen können. Falls Sie einen solchen Brand bemerken, alarmieren Sie schon beim Verdachtsfall die Feuerwehr unter der Rufnummer 112. Geben Sie eine möglichst genaue Ortsangabe und wenn möglich, weisen Sie die anrückenden Kräfte der Feuerwehr ein.

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