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Großbrand zerstört Hürther Obdachlosenunterkunft
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Großbrand zerstört Hürther Obdachlosenunterkunft

In der Nacht ist in einer Obdachlosenunterkunft in Hürth-Hermülheim ein folgenschweres Feuer ausgebrochen. Alle 15 Bewohner konnten sich retten, vier von ihnen mussten jedoch mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser gebracht werden.

Veröffentlicht: Samstag, 13.06.2026 04:50

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Container brennen lichterloh: Großeinsatz in Hürth

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Gegen 4 Uhr am frühen Samstagmorgen wurde die Hürther Feuerwehr zur Spijkenisser Straße nach Hermülheim gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen die Wohncontainer der Obdachlosenunterkunft nach Angaben der Feuerwehr bereits lichterloh in Flammen. Insgesamt waren mehr als 50 Einsatzkräfte vor Ort, um den Brand zu bekämpfen. Dabei erhielt die Hürther Feuerwehr auch Unterstützung durch Kräfte aus Brühl und Frechen. Die Löscharbeiten dauerten bis zum späten Vormittag noch an. Auch, weil die Einsatzkräfte die Verkleidung der Wohncontainer öffnen mussten, um an Glutnester in der Isolierung zu gelangen.

Alle 15 Bewohner der betroffenen Unterkunft konnten sich selbstständig ins Freie retten. Vier Personen atmeten jedoch viel Rauch ein und wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die Stadt Hürth kümmerte sich um die Betreuung und die weitere Unterbringung der übrigen Bewohner. Aufgrund der starken Rauchentwicklung gab es eine offizielle Warnung für den Stadtteil Hermülheim. Anwohner wurden bis 11 Uhr gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klimaanlagen vorerst auszuschalten.

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