
Großbrand in Bergheim: Nachlöscharbeiten bis in den Abend
Nach dem Großbrand in einem Recyclingbetrieb in Bergheim laufen die Nachlöscharbeiten weiter. Das THW unterstützt die Feuerwehr inzwischen mit Spezialfahrzeugen – rund 50 Einsatzkräfte bleiben voraussichtlich bis zum Abend vor Ort.
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Feuerwehr sucht weiter nach Glutnestern
Nach dem Großbrand in einem Recyclingbetrieb an der Willy-Messerschmitt-Straße ist die Feuerwehr weiterhin im Einsatz. Der Vollbrand war am Freitagabend (21. August) ausgebrochen und kurz nach Mitternacht unter Kontrolle. Inzwischen geht es vor allem darum, letzte Glutnester zu finden und zu löschen.
Dabei wird die Feuerwehr vom THW unterstützt. Mit speziellen Radladern und Gabelstaplern können die Einsatzkräfte näher an den Elektroschrott in der Halle herankommen und ihn auseinanderziehen. Denn an verschiedenen Stellen flammt das Feuer immer wieder auf.
Halle teilweise einsturzgefährdet
Die Nachlöscharbeiten bleiben schwierig: Ein Teil der Halle ist einsturzgefährdet und kann deshalb nicht betreten werden. Die Feuerwehr muss die betroffenen Bereiche aus sicherer Entfernung von außen löschen. Der Brand hat etwa ein Drittel der Halle komplett zerstört. Zwei Drittel konnten durch die Löschmaßnahmen gerettet werden.
Keine Rauchentwicklung mehr
Inzwischen gibt es keine Rauchentwicklung mehr. Deshalb wurde auch die NINA-Warnung für die Umgebung zurückgenommen. Während des Brandes war es wegen des brennenden Elektroschrotts immer wieder zu einer starken Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung gekommen. Rund 50 Einsatzkräfte sind aktuell noch vor Ort. Nach Angaben der Feuerwehr sollen die Nachlöscharbeiten voraussichtlich bis zum Abend dauern – bis dahin bleibt auch eine Brandwache an der Einsatzstelle.


