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Getreideernte im Kreis steht an
© RLV
Die Wintergerstenernte wird aktuell im Rheinland eingefahren
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Getreideernte im Kreis steht an

Im Rhein-Erft-Kreis beginnt die Getreideernte. Die rheinischen Landwirte rechnen mit durchschnittlichen bis guten Erträgen. Allerdings bereiten die aktuell hohen Temperaturen beim Winterweizen SorgeProbleme: Laut Kreisbauernschaft drohen Hitze- und Trockenstress.

Veröffentlicht: Mittwoch, 24.06.2026 12:29

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Hitze sorgt für Stress beim Winterweizen

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Im Rhein-Erft-Kreis steht die Getreideernte an. Die rheinischen Landwirte erwarten in diesem Jahr durchschnittliche bis gute Erträge. Traditionell macht die Wintergerste den Anfang, weil sie bereits im Herbst ausgesät wurde. Wie die Ernte letztlich ausfallen wird, hängt aber hauptsächlich von der Witterung der kommenden Wochen ab, heißt es von der Kreisbauernschaft, zuständig für Köln und den Rhein-Erft-Kreis.

Ein besonderes Auge haben die Bauern gerade auf den Winterweizen - er befindet sich in der sogenannten Kornfüllungsphase. Heißt: Es werden Stärke und Eiweiß in die Körner eingelagert - ein entscheidender Prozess für Ertrag und Qualität. Und dafür sind moderate Temperaturen und ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung wichtig. Die aktuell hohen Temperaturen sind da nicht sehr hilfreich. Sie können zu Hitze- und Trockenstress beim Weizen führen, heißt es. Der Wintergerste dagegen tut die Hitze sogar gut, weil sie dann schneller reif wird. Nach der Gerstenernte wird voraussichtlich Anfang Juli die Winterweizenernte beginnen. Und den Abschluss macht dann der Raps.

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