Gesamtschule in Bergheim: Stadt plant neue Elternbefragung

Die Stadt Bergheim plant in Niederaußem anstatt der Albert-Einstein-Realschule eine Gesamtschule. Vorausgesetzt, es finden sich genügend Eltern, die ihr Kind auf die neue Schule schicken wollen. An einer ersten Befragung haben sich aber zu wenig Eltern beteiligt, so dass es kein klares Votum gegeben hat. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf der Stadt.

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Weitere Schritte zur Gesamtschule im Bergheimer Norden

In Bergheim-Niederaußem könnte aus der jetzigen Albert-Einstein-Realschule eine Gesamtschule für den Bergheimer Norden werden. Allerdings muss es genug Eltern geben, die ihr Kind an der neuen Schule anmelden wollen. An einer ersten Befragung haben sich aber zu wenig Eltern beteiligt, so dass es kein klares Votum gegeben hat.

Deshalb will die Stadt die Elternbefragung wiederholen. Am kommenden Donnerstag (19.03.) fndet in der Albert-Einstein-Realschule eine Info-Veranstaltung für die Eltern aller Drittklässler statt. Im Anschluss können die Eltern anonym an der Elternbefragung teilnehmen.

Sie haben aber auch die Möglichkeit, ihre Stimme per Briefwahl bis Mitte April (14.04.) abzugeben. Das Gesamtergebnis aus der Direktwahl vor Ort und der Briefwahl will die Stadt dann im Anschluss veröffentlichen.

Nach Angaben der Stadt Bergheim setzt die Errichtung einer neuen Gesamtschule eine Mindestgröße von vier Parallelklassen mit insgesamt 100 Kindern in der 5. Klasse im Errichtungsjahr voraus. Der Elternwille ist gegeben, wenn sich mindestens jeweils 100 Eltern für beide Gesamtschulen im Stadtgebiet Bergheim aussprechen, da die bereits bestehende Gesamtschule in Quadrath-Ichendorf durch die Errichtung einer weiteren Gesamtschule nicht in ihrem Bestand gefährdet werden darf.  

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