
Gelagertes Obst und Gemüse aus der Region gehen zur Neige
In einigen Supermärkten im Rheinland werden regionale Obst- und Gemüsesorten langsam knapp. Die großen Kühllager mit Möhren, Kartoffeln, Kohlsorten und Äpfeln sind bei vielen Landwirten so gut wie leer, weil wegen der Dürre im letzten Jahr weniger geerntet wurde. Außerdem gibt es teils Probleme mit der Haltbarkeit: Hitze und Trockenheit sorgen dafür, dass die Waren schneller als üblich verderben.
Veröffentlicht: Montag, 18.03.2019 04:51
Von der Supermarkt-Kette Rewe-Richrath in Bergheim heißt es zum Beispiel: der Lieferant der Bio-Kartoffeln habe aktuell damit zu kämpfen, dass die Kartoffeln extrem schnell verkeimen. Immerhin: das erste frische Gemüse aus dem Rhein-Erft-Kreis wird schon geerntet: Spargel und Rhabarber von Flächen, die beheizt werden. Und die Qualität davon ist auch gut, sagt der Provinzialverband der rheinischen Obst- und Gemüsebauern. Der sorgenvolle Blick auf' s Wetter bleibt aber: laut Verband hat es in den letzten Monaten immer noch nicht genug geregnet, so dass die untersten Bodenschichten weiterhin ziemlich zu trocken sind. Bis es die ersten neuen Kartoffeln aus dem Rheinland gibt, dauert es aber noch bis Juni, schätzen Experten.