
Gastronomie fordert Sofort-Rettungspaket
Im Rhein-Erft-Kreis fürchten immer mehr Gastronomen um ihre wirtschaftliche Existenz – vor allem nachdem klar ist, dass Hotels, Restaurant und Kneipen in der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit weiter geschlossen bleiben müssen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.04.2020 15:24
Geschlossene Restaurants, verwaiste Hotels und leere Biergärten – das ist wegen der Corona-Krise schon seit Wochen so und soll auch erst einmal so bleiben. Die Folge: viele Gastronomen im Rhein-Erft-Kreis kämpfen um ihr wirtschaftliches Überleben. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband fordert deshalb jetzt von Bund und Land ein Sofort-Rettungspaket für die Gastronomie. Denn laut dem DEHOGA-Sprecher im Rhein-Erft-Kreis reichen die bisherigen Maßnahmen nicht aus. Die Gastronomen wollen unter anderem einen Rettungs- und Entschädigungsfonds. Denn im Rhein-Erft-Kreis gebe es viele Familienbetriebe, die in der Regel keine großen Rücklagen bilden können. Außerdem macht sich der DEHOGA dafür stark, dass für Restaurants der reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gilt, auch nach der Krise. Mit diesen Maßnahmen könnten die Politiker den Gastronomen eine Perspektive bieten, die wieder Mut macht, und das sei bitter nötig.