
Wegen der Corona-Krise durften in den letzten Wochen nur Familienmitglieder ersten Grades und die Ehe- oder Lebenspartner der Verstorbenen mit am Grab stehen. Diese strenge Regelung ist jetzt wieder aufgehoben worden. Allerdings müssen bei Beerdigungen weiter die bestehenden Abstandsregelungen eingehalten werden. Das gilt auch für alle anderen Hygienemaßnahmen. Desinfektionsmittel werden zum Beispiel in Erftstadt von den Bestattern mitgebracht, heißt es von einer Sprecherin. Und in Brühl werden die Toiletten geöffnet, damit sich Teilnehmer einer Beerdigung dort die Hände waschen können, heißt es. Frechen bleibt bei einer Beschränkung von 10 bis 15 Personen des inneren Familienkreises bei Beerdigungen. Dort organisieren die Bestatter mit den Angehörigen das Einhalten des Sicherheitsabstand. Außerdem wird auf den Händedruck als Beileidsbekundung am Grab verzichtet, heißt es von der Stadt. Ausgenommen von den Lockerungen sind auch die Trauerhallen auf den Friedhöfen – sie bleiben auch weiter geschlossen.