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Frechen/Köln: Jahrelange Haftstrafen für Stadtmitarbeiter
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Frechen/Köln: Jahrelange Haftstrafen für Stadtmitarbeiter

Weil sie sich während der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 persönlich bereichert haben, hat das Kölner Landgericht drei ehemalige Mitarbeiter der Stadt Frechen zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt. Der ehemalige Leiter der Abteilung Wohnen und Soziales und ein Ex-Hausmeister müssen für insgesamt drei Jahre ins Gefängnis, der ehemalige stellvertretende Leiter der Abteilung für drei Jahre und fünf Monate.

Veröffentlicht: Freitag, 15.07.2022 12:00

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Aus Sicht des Gerichts ist es erwiesen, dass die Mitarbeiter während der Flüchtlingskrise Schmiergelder von einer Sicherheitsfirma kassiert haben. Die Firma hat dafür Aufträge für die Bewachung und das Catering von Flüchtlingsunterkünften bekommen. Der Stadt Frechen ist dadurch ein hoher finanzieller Schaden entstanden. Um solche Fälle künftig zu verhindern, hat die Stadt Frechen unter anderem ein verbindliches Vier-Augen-Prinzip eingeführt.

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