Frechen/Kerpen: Diskussion über Windräder auf dem Marienfeld

Gibt es auf dem Marienfeld zwischen Frechen und Türnich nicht nur den berühmten Papsthügel, sondern bald auch Windräder? Mit dieser Frage beschäftigen sich am Dienstagabend die Planungsausschüsse der beiden Städte.

Ein Investor will auf dem Marienfeld insgesamt fünf Windkraftanlagen errichten. Sie sollen knapp 200 Meter hoch werden. Die Stadt Frechen hat grundsätzlich keine Bedenken, das sieht in Kerpen anders aus. Gut aus Sicht der Stadt Frechen sind die Abstände: zwischen dem nächstgelegenen Windrad und dem Ortsteil Grefrath liegen rund 1.200 Meter. Ganz anders in Kerpen. Hier betragen die Abstände zwischen den beiden nächst gelegenen Windrädern und dem Gewerbegebiet Türnich III rund 150 beziehungsweise knapp 200 Meter. Nach Einschätzung der Stadt Kerpen ist das viel zu wenig, auch wenn die bestehenden Bürogebäude weiter weg liegen. Es seien weitere Büroräume geplant und hier könnten Beeinträchtigungen der Mitarbeiter nicht ausgeschlossen werden, heißt es. Das letzte Wort hat der Rhein-Erft-Kreis. Er ist für das Genehmigungsverfahren zuständig und hat beide Städte um Stellungnahmen gebeten.

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