
Frechen: Unterkunft nach Feuer unbewohnbar
Nach dem Feuer in der Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft in Frechen-Benzelrath hat die Stadt eine notdürftige Übergangslösung für die Bewohner in einer Turnhalle geschaffen. Einige der 50 Leute sind laut Stadt durch den Brand völlig mittellos, sie bekommen jetzt erstmal Anziehsachen aus den örtlichen Kleiderkammern.
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Wie groß der Schaden in dem Gebäude an der Norkstraße ist, können die Verantwortlichen noch nicht sagen – wohnen kann dort im Moment jedenfalls niemand. Unklar ist auch, was den Brand ausgelöst hat. Die Polizei war gestern Mittag schon vor Ort, konnte aber keine Ursache finden. Jetzt soll ein Spezialist den Fall begutachten. Das Feuer war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im 1. Stock der Unterkunft ausgebrochen. Laut Medienberichten soll der Bewohner des Zimmers nicht da gewesen sein. Als die Feuerwehr ankam, war die Rauchentwicklung schon so stark, dass die rund 35 Anwesenden nicht mehr alleine ins Freie kamen, sondern aus dem Gebäude gerettet werden mussten. Zwei Männer hatten Rauchgasvergiftungen, einer so schwer, dass er in eine Uniklinik kam.