
Frechen: Eigentümer sollen Leerstände für Geflüchtete melden
Die Stadt Frechen befürchtet, dass sie bald keine Kriegs-Vertriebenen mehr aufnahmen kann. Die zur Verfügung stehenden Kapazitäten seien nach aktueller Prognose zum Jahresende erschöpft, heißt es.
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.09.2022 16:50
Deshalb richtet die Stadt ihren Blick jetzt auf Leerstände in privater Hand. Eigentümer seien aufgerufen, sich zu melden, man prüfe gerne jedes Angebot, ob die leerstehenden Räume geeigneter Wohnraum sein könnten, heißt es. Laut Verwaltung leben aktuell rund 500 Geflüchtete aus der Ukraine und anderen Ländern in Frechen – meist in Sammelunterkünften – und pro Woche kämen im Schnitt 14 neue Flüchtlinge an.
Kontakt bei der Stadtverwaltung ist Klaus Wieland: 02234-501-1379 oder Kontakt per Mail an wohnraum@stadt-frechen.de