
Los ging es in Bergheim in Nieder- und Oberaußem
Die Unwetter, die seit Mittwochnachmittag über den Kreis gezogen sind, haben der Feuerwehr viel Arbeit beschert. Man habe insgesamt rund 85 Einsätze gehabt, heißt es von der Leitstelle. Vor allem ging es um umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste, die auf Autos, Straßen und Gehwege herunter gekracht waren. Aber es gab auch umgekippte Schilder und Bauzäune, lose Dachpfannen und herumfliegende Sonnenschirme.
Die ersten Einsätze gab es ab 14:30 Uhr in Bergheim-Niederaußem und Oberaußem - bis 20 Uhr seien dann immer wieder Gewitterzellen mit orkanartigen Böen über den Kreis hinweggezogen. Die vielen Einsätze waren besonders anstrengend für die Feuerwehrleute, weil sie vorher schon zwei Großeinsätze in Kerpen hatte: Bei einem Unternehmen auf der Boelckestraße war Salpetersäure ausgetreten und in Blatzheim hatten zwei nebeneinander brennende Dachstühle für langwierige Löscharbeiten gesorgt. Viele Kräfte aus anderen Städten im Kreis kamen den Kollegen dort zur Hilfe.