Existenzangst bei Mitarbeitern von Gerry Weber

Den Gerry Weber Filialen an Rhein und Erft droht schon in wenigen Tagen das Aus. Betroffen wären Läden in Bergheim, Brühl, Elsdorf und Frechen. Der Modekette fehlt akut Geld, um die Mitarbeiter zu bezahlen, sagte uns der Betriebsratsvorsitzende.

Nach der Insolvenz im vergangenen Jahr liefen die Geschäfte in den letzten Monaten gut, dann kam die Schließung wegen Corona. Deshalb wurden die Gläubiger um Stundung ausstehender Beträge gebeten, aber nicht alle waren einverstanden. Auf Selfies prangern Mitarbeiter jetzt auf Initiative des Betriebsrats und der Gewerkschaft die Banken an, die bislang nicht eingelenkt haben. Sollten sie bei ihrer Haltung bleiben, könnten nächste Woche schon die Lichter ausgehen, befürchtet der Betriebsrat. Erste Banken haben seiner Aussage nach aber nach der emotionalen Kampagne schon eingelenkt. Deutschlandweit wären alle Filialen mit rund 2.000 Mitarbeitern betroffen. 

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