Ex-Box-Weltmeister Sturm vor Gericht

Ex-Box-Weltmeister Felix Sturm hat zum Prozessauftakt geschwiegen. Vor dem Kölner Landgericht sprachen nur seine Verteidiger und kündigten an, dass Sturm am zweiten Prozesstag etwas über seine Person sagen möchte.

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In dem Prozess geht es unter anderem um Steuerhinterziehung – der Boxer soll knapp 6 Millionen Euro am Staat vorbeigeschleust haben. Laut seiner Anwälte ist er aber pleite und könnte nur etwas zurückzahlen, wenn er aus der Untersuchungshaft entlassen wird, um für einen möglichen Kampf zu trainieren. Mit den Einnahmen könnte er dann einen Teil der Steuern nachzahlen. Das Oberverwaltungsgericht in Köln hatte aber vorher schon entschieden, dass er in Haft bleibt, weil Fluchtgefahr bestehe. Außerdem geht es bei dem Prozess auch um seinen Boxkampf gegen den Russen Fedor Tschudinow. Sturm soll bei dem Kampf vor drei Jahren gedopt gewesen sein und damit eine Körperverletzung begangen haben, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.

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