Anzeige
Ermittlungen zur Kiesgrube Blessem dauern an
© Stadt Erftstadt
Teilen:

Ermittlungen zur Kiesgrube Blessem dauern an

Fast fünf Jahre nach der Flutkatastrophe ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln weiter wegen des Einsturzes der Kiesgrube in Erftstadt-Blessem. Jetzt liegt das Sachverständigengutachten vor.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.06.2026 08:03

Anzeige

Sachverständigengutachten zur Flut liegt vor

Anzeige

Fast fünf Jahre nach der Flutkatastrophe ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln weiter wegen des Einsturzes der Kiesgrube in Blessem. Im Juli 2021 hatte die Flut in Erftstadt einen gewaltigen Erdrutsch ausgelöst - mehrere Häuser stürzten in die Grube. Der Verdacht: An der Kiesgrube soll es unzulässig steile Böschungen gegeben haben und keinen Hochwasserschutzwall. Die Staatsanwaltschaft Köln hatte ein Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben – und das liegt jetzt vor. Es soll klären, ob die steile Böschung und der fehlende Wall schuld waren für das Eindringen der Wassermassen. Die Ermittlungen richten sich gegen zwölf Personen - darunter der Eigentümer des Tagebaus, Mitarbeiter des Betreibers und Mitarbeiter der Bezirksregierung Arnsberg. Da das Gutachten sehr komplex ist, ist aktuell noch unklar, wie lange es dauern wird, bis es ausgewertet ist.

Anzeige

Weitere Themen von Rhein und Erft

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige