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Erftverband muss Vollgas geben
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Erftverband muss Vollgas geben

Das vorzeitige Aus für die Braunkohle hat auch Auswirkungen auf den Umbau der Erft. Der Erftverband hat dafür deutlich weniger Zeit als ursprünglich geplant: nur noch zehn statt 25 Jahre.

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Betroffen ist die Erft zwischen der A61-Abfahrt Bergheim-Süd bis zur Kreisgrenze nach Grevenbroich. In diesem Bereich leitet RWE Sümpfungswasser aus dem Tagebau in die Erft. Dieses Wasser fällt weg, wenn der Tagebau stillgelegt wird. Für die Erft heißt das: sie würde zu einem Riesenkanal mit sehr wenig Wasser. Für Fische und andere Lebewesen würden sich damit die Lebensbedingungen deutlich verschlechtern. Um das zu verhindern, muss der Erftverband bei der Renaturierung Vollgas geben: bislang hat er gleichzeitig zwei Abschnitte in Angriff genommen, künftig müssten es fünf sein. Voraussetzung dafür ist, dass die Behörden mitspielen und die Planungen auch entsprechend schnell absegnen. In den letzten Jahren hat der Erftverband im Rhein-Erft-Kreis schon zwei Renaturierungs-Maßnahmen abgeschlossen: zum einen am Vogelwäldchen in Bergheim-Kenten und zum anderen in Bedburg-Blerichen. Auf die Renaturierung der Erft südlich von Bergheim, zum Beispiel bei Gymnich, hat die neue Situation keine Auswirkungen.

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