
Erftstadt/Kerpen: Georadar sucht nach versteckten Schäden
Böschungen sind abgerutscht, Fahrbahnen sind aufgebrochen und Teile weggeschwemmt: viele Schäden auf den Autobahnen an Rhein und Erft sind offensichtlich. Es gibt aber auch Schäden, die sind nicht sofort zu erkennen, etwa wenn Fahrbahnen unterspült wurden.
Veröffentlicht: Freitag, 03.09.2021 02:00
Die Autobahn GmbH hat deshalb mit einem Bodenradar jede Autobahnspur inklusive Standstreifen in der Region abgefahren. Über hundert Kilometer sind so zusammengekommen. Bei der Auswertung können Experten sehen, ob unter dem Asphalt Hohlräume sind. Aktuell liegen noch nicht alle Ergebnisse vor. Aber es sieht laut einer Sprecherin der Autobahn GmbH gut aus, dass da keine bösen Überraschungen auftauchen. Sollte sich das zum Beispiel auch auf der A61 nach Mönchengladbach zwischen Gymnich und Türnich bestätigen, könnte der Abschnitt nach der Reparatur der Böschung wieder freigegeben werden. Die Gegenrichtung ab dem Kreuz Kerpen wird noch länger dicht bleiben. Würde man die Spuren öffnen, würden vor allem Ortsfremde denken, sie kämen auf der Autobahn dann auch weiter. Das wird aber noch länger nicht der Fall sein, so eine Sprecherin der Autobahn GmbH. Deshalb bleibe die Sperrung auf der 61 ab dem Kreuz Kerpen noch länger bestehen.