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Blessem im Kreis Rhein-Erft
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Erftstadt: Untersuchung der Kiesgruben-Unterlagen wird dauern

Nach den Polizei-Durchsuchungen wegen des schweren Hochwasser-Erdrutschs in Erftstadt-Blessem gehen die Ermittler davon aus, dass die Auswertung des gefundenen Materials eine Weile dauern wird. Bei der Aktion seien umfangreiche Datensätze sichergestellt worden, die jetzt ausgewertet werden müssten, so Kölns Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Das werde geraume Zeit in Anspruch nehmen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 12.01.2022 16:42

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Die Durchsuchungen seien insgesamt sehr kooperativ abgelaufen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall wegen des Verdachts des fahrlässigen Herbeiführens einer Überschwemmung, der Baugefährdung sowie Verstoßes gegen das Bundesberggesetz. Am Dienstag waren die Ermittler mit Durchsuchungen gegen mehrere Beschuldigte vorgegangen - darunter fünf Mitarbeiter der Betreibergesellschaft der Kiesgrube. Ermittelt wird auch gegen den Eigentümer und Verpächter des Tagebaus sowie gegen vier Mitarbeiter der Bezirksregierung Arnsberg, der zuständigen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde.

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