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Erftstadt: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Erdrutsch
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Erftstadt-Blessem
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Erftstadt: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Erdrutsch

Drei Wochen nach dem schweren Erdrutsch in Folge der Flutkatastrophe in Erftstadt-Blessem hat die Staatsanwaltschaft Köln ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Es gehe um den Verdacht der Baugefährdung im Zusammenhang mit der Havarie der Blessemer Kiesgrube, erklärte die Behörde jetzt auf Anfrage.

Veröffentlicht: Freitag, 06.08.2021 13:44

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In Blessem war in der Nacht zum 16. Juli der Boden nahe einer Kiesgrube an der Erft weggerutscht, nachdem Starkregen bei der Flutkatastrophe die Grube geflutet hatte. Mehrere Gebäude wurden mitgerissen, es gab keine Toten. Parallel werde die Einleitung von Ermittlungsverfahren wegen möglicher Versäumnisse von Verantwortlichen bei der Flutkatastrophe geprüft, erklärte eine Sprecherin der Kölner Staatsanwaltschaft. Dafür müssten aber zunächst die komplexen Fakten und Zuständigkeiten der Flutkatastrophe aufgearbeitet werden. Dies werde sicherlich längere Zeit dauern.

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