
Bei einer Verurteilung drohen dem Fahrer bis zu fünf Jahre Haft. Der Fall hatte im letzten Sommer für großes Entsetzen gesorgt und eine Diskussion über die Sicherheit auf der Weilerswister Straße ausgelöst. Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Ortsdurchfahrt Friesheim völlig überlastet. Denn viele Autos und LKW mussten dorthin ausweichen, weil Teile der A1 und der A61 nach der Flut immer noch gesperrt waren. Am Tag des Unfalls, Ende August, soll der betroffene LKW vor einem Zebrastreifen im Staus gestanden haben. Als das Mädchen die Straße überqueren wollte, war der 40-Tonner nach Zeugenaussagen losgefahren und hatte das Kind überrollt. Vor dem Brühler Amtsgericht werden am ersten Prozesstag Zeugen des Unfalls gehört. Möglicherweise fällt auch bereits ein Urteil.