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Erftstadt: Plan für Wiederaufbau der Infrastruktur
© Kurz nach der Flut in Blessem - Archivild: Radio Erft
Warten auf den Sperrmüll
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Erftstadt: Plan für Wiederaufbau der Infrastruktur

Zerstörte Straßen, ein völlig verschlammtes Freibad – fast ein Jahr nach der Flut hat die Stadt Erftstadt nach eigenen Angaben als erste Kommune den Wiederaufbauplan für die Infrastruktur beschlossen. Für insgesamt 74 Maßnahmen werden jetzt Gelder beim Land beantragt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 23.06.2022 11:50

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Insgesamt kommt die Stadt auf eine Summe von rund 73 Millionen Euro. Davon soll ein großer Teil, etwa 5,5 Millionen Euro für das bei der Flut stark beschädigte Freibad in Lechenich bereitstehen. 1,5 Millionen Euro stehen für das „Alte Gasthaus“ in Friesheim im Wiederaufbauplan. Ein „runder Tisch“ soll aber erst noch entscheiden, ob das Veranstaltungsgebäude saniert oder angerissen und neu gebaut werden soll, heißt es. Geld fließt auch in die Sportanlage in Ahrem. Denn die Hoffnung, der Rasenplatz könne saniert werden hat sich nicht bestätigt, heißt es. Laut einem Gutachten muss das Spielfeld komplett erneuert werden. Für die Neuerrichtung der Anlage als Kunstrasenplatz mit Hochwasserschutz und Flutlichtanlage sind 1,15 Millionen Euro im Wiederaufbauplan veranschlagt. Das bei der Hochwasserkatastrophe schwer beschädigte Marien-Hospital in Erftstadt-Frauenthal steht nicht auf der Wiederaufbauliste für Infrastruktur. Laut einem Stadtsprecher gibt es dafür einen eigenen Antrag. Die Klinik ist seit der Flut vorübergehend geschlossen.

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