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Erftstadt: Lieferengpässe behindern Klinik-Wiedereröffnung
© Radio Erft (Lanzerath)
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Erftstadt: Lieferengpässe behindern Klinik-Wiedereröffnung

Der Wiederaufbau des von der Juli-Flut beschädigten Marien-Hospitals in Erftstadt läuft – aber auch hier kämpfen die Verantwortlichen mit Lieferengpässen. Laut einem Sprecher der Krankenhausstiftung kann die Ambulanz deshalb nicht wie geplant zum neuen Jahr wieder öffnen. Man gehe jetzt von Ende Februar aus, heißt es.

Veröffentlicht: Freitag, 10.12.2021 02:00

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Auch die restlichen Arbeiten kommen zwar gut voran – so musste das Gebäude komplett entkernt werden, weil das Wasser Mitte Juli teils meterhoch in den Räumen stand. Aber auch hier verzögert sich die Fertigstellung mangels Material. Im Sommer will die innere Medizin zumindest wieder Untersuchungen anbieten. Im kommenden Herbst könnten auch die Betten wieder in Betrieb gehen. Der OP wird aber wohl erst im übernächsten Jahr fertig. Hier gibt es nach Angaben des Sprechers unglaublich lange Lieferfristen für das Material. Die Rede ist zum Teil von 40 Wochen. Der Wiederaufbau wird auch deutlich teurer als zunächst angenommen. In diesen Tagen werden die Fördergelder dafür offiziell beantragt. Der Antrag wird sich nach Angaben des Sprechers der Krankenhausstiftung auf 37 Millionen Euro belaufen. Bislang wurde der Schaden auf 25 Millionen Euro geschätzt. 

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