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Erftstadt: Landwirte fürchten um Existenz
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Erftstadt: Landwirte fürchten um Existenz

Weil sie um ihre Existenz fürchten, haben Landwirte in Erftstadt ein Zeichen gesetzt. Auf einem Feld zwischen Gymnich und Dirmerzheim haben sie ein großes SOS aus Strohballen aufgestellt. Auslöser der Aktion ist ein neuer Gesetzesentwurf der EU-Kommission, der den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bis 2030 um 50 Prozent reduzieren will. 

Veröffentlicht: Sonntag, 04.09.2022 10:18

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Dazu soll der Einsatz der Mittel unter anderem in allen Wasser- und Landschaftsschutzgebieten komplett verboten werden – das würde dann auch hunderttausende Hektar Ackerfläche (in NRW) betreffen, heißt es vom NRW-Landwirtschaftsministerium. Die Erftstädter Landwirte fürchten daher, dass das Verbot für viele Betriebe im Kreis das Aus bedeuten könnte. Denn ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln drohen geringere Erträge oder sogar totale Ausfälle bei der Ernte, heißt es. Auch aus Sicht des NRW-Landwirtschaftsministeriums ist der Gesetzesentwurf – insbesondere das pauschale Verbot der Mittel - deshalb nochmal zu überarbeiten, heißt es von einem Sprecher. Dazu sei es auch geplant, dass Landwirtschaftsministerin Gorißen nach Brüssel reise, um dort mit den Entscheidern über eine nachhaltige, aber auch wettbewerbsfähige Landwirtschaft zu sprechen.


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