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Erftstadt: Kaum Anträge auf Spendengelder
© Radio Erft / Archivbild
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Erftstadt: Kaum Anträge auf Spendengelder

Bei der Stadt Erftstadt sind nach der Flutkatastrophe deutlich weniger Anträge auf Spendengelder eingegangen als erwartet. Nach Ablauf der Frist für den Antrag am 15. September haben nur 760 Haushalte Geld aus dem 7 Millionen Euro-Spendentopf angefordert.

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.09.2021 13:45

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Gerechnet hatte die Stadt mit rund 2.000 Anträgen. So viele Erftstädter hatten direkt nach der Flut die Soforthilfe von der Stadt bekommen. Warum insgesamt nur so wenige Menschen Spendengelder beantragt haben, kann die Stadt nicht sagen. Wenn nach Bearbeitung aller Anträge noch Geld übrig ist, wollen die Verantwortlichen aber erneut prüfen, wie sie das verteilen können. Eine Fristverlängerung für die Beantragung der Spendengelder ist aktuell allerdings noch nicht geplant. 335.000 Euro hat die Stadt bereits ausgezahlt, weitere 275.000 sollen Freitag folgen. Unter den eingegangen Anträgen waren auch knapp 50 Härtefallanträge. Dabei ging es vor allem um Personen, die ihr komplettes Haus oder den kompletten Hausrat verloren haben. Hier prüft ein Ombudsmann im Einzelfall, wie viel Geld ihnen zusteht. Betroffene, die nicht alles verloren haben, bekommen bis zu 5.000 Euro.  

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