Erftstadt: "Kann ich jemals wieder in meinem Haus wohnen?"

Fragen über Fragen – die konnten die Menschen aus Erftstadt-Blessem am Samstag bei einer Informationsveranstaltung von Kreis und Stadt stellen. Dabei waren auch einige Experten, beispielsweise vom geologischen Dienst, vom Erftverband, der Feuerwehr und RWE Power. Vor allem die Frage um den 100-Meter-Sicherheitsradius um die Abbruchkante bewegte viele.

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Dadurch können einige Blessemer bis heute immer noch nicht ihre Häuser betreten. Die Verantwortlichen wollen weiter prüfen, ob der Sicherheitsradius bald verkleinert werden kann, sodass mehr Menschen wieder in ihre Häuser können. Auf die Frage, ob die Menschen in den Häusern um die Abbruchkante jemals wieder wohnen können, sagte ein Verantwortlicher des geologischen Dienstes, dass er um jeden Quadratmeter von Blessem kämpfen werde. Ein großes Problem der letzten Tage ist, dass so viele private Helfer nach Blessem gekommen sind, dass der Verkehr um Blessem völlig zusammengebrochen ist. Eine Bürgerin forderte mehr Polizei, um den Verkehr irgendwie regeln zu können. Für Donnerstag stellte Erftstadts Bürgermeisterin Carolin Weitzel eine erneute Infoveranstaltung in Aussicht.

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