
Hintergrund ist laut den Parteien, dass sich die individuelle Entlastungssumme am Vorjahresverbrauch orientiert. Viele Bewohner und Firmen, die das Hochwasser getroffen habe, hätten aber bis vor kurzem oder sogar bis heute keine funktionierende Heizung, so dass der Vorjahresverbrauch nicht der Realität entspreche. Deswegen haben die Erftstädter Politiker den Bundestagsabgeordneten für den Südkreis gebeten, ihr Anliegen zu unterstützen. CDU-Mann Detlef Seif hat das Schreiben auch schon erhalten und teilt die Sorge. Er will jetzt einen Brief an Wirtschaftsminister Habeck schreiben und hat nach eigenen Angaben seine Kollegen in den Ausschüssen für Klimaschutz und Energie für den Aspekt sensibilisiert. Idealerweise könne man das noch ins laufende Verfahren der Gaspreisbremse einbauen. Ansonsten gebe es die Möglichkeit, die Betroffenen in den Härtefallfond aufzunehmen, aber da an Geld zu kommen, sei sehr bürokratisch. Seif wies im Radio-Erft-Interview aber auch darauf hin, dass er ja inzwischen zur Opposition gehöre. Er hofft aber, dass die Notwendigkeit zum Handeln auch die anderen Parteien sehen.