
Darunter fällt zum Beispiel, dass im Rathaus nur noch Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt wird – also einen Kaffee, den der Bauer nachhaltig angebaut hat und dafür besser entlohnt wurde. Immer mehr Geschäfte in Erftstadt nehmen fair gehandelte Produkte in ihr Sortiment auf und das Lechenicher Gymnasium ist jetzt wegen verschiedener Schulprojekte „Fairtrade-Schule“. Auch im gesamten Rhein-Erft-Kreis wird „Fairtrade“ zu einer immer größeren Bewegung. Frechen war 2015 die erste Stadt im Kreis mit dieser Auszeichnung – Pulheim und Bedburg haben sich aktuell dafür beworben. Insgesamt gibt es in Deutschland über 600 Fairtrade-Städte. Fairtrade-Produkte sind im Markt aber noch eine Nische – durchschnittlich gibt der Deutsche nur gut 20 Euro im Jahr dafür aus.