
Erftstadt: Bericht zur Fluthilfe - Regierung sucht Experten
300 Millionen Euro Soforthilfe. So viel Geld hatten Bund und Land nach der Flutkatastrophe im Juli für Privatleute, Unternehmen und Kommunen zur Verfügung gestellt. Etwa 5,6 Millionen Euro sind davon bisher an Privathaushalte in Erftstadt gegangen.
Veröffentlicht: Freitag, 12.11.2021 14:34
Das geht aus einem Bericht des NRW-Bauministeriums hervor. Das meiste Geld ging bisher mit 12 Millionen Euro an Privathaushalte in Euskirchen. Die Soforthilfen sollen den Geschädigten als finanzielle Überbrückung dienen, um sich damit eine vorübergehende Unterkunft und einen Hausrat zuzulegen. Davon zu unterscheiden ist der langfristige Wiederaufbaufonds von Bund und Land mit einem Volumen von 30 Milliarden Euro.
Land sucht Expertinnen und Experten im Ruhestand
Der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe im Rhein-Erft-Kreis und der Region soll schneller gehen, das hatte Hendrik Wüst kurz nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten von NRW erklärt. Um das zu schaffen sucht das NRW-Bauministerium jetzt nach Expertinnen und Experten für Städtebau und Stadtplanung, die schon im Ruhestand oder kurz davor sind. Sie sollen für eine begrenzte Zeit in den Hochwasser-Kommunen zum Einsatz kommen. Wer so helfen will, kann sich beim Bauministerium auf eine Liste setzen lassen. Städte wie Erftstadt können die Liste einsehen und bei Interesse Kontakt aufnehmen.