
Trockenheit setzt Landwirten im Rheinland zu
Endspurt auf den Feldern hier im Rhein-Erft-Kreis. Die Getreideernte steht kurz vor dem Abschluss. Schon jetzt sind gut 90 Prozent der Felder abgeerntet, heißt es vom Rheinischen Landwirtschafts-Verband. Aktuell werden vereinzelt noch Weizen und vor allem Raps gedroschen.
Viele Landwirte waren in diesem Jahr rund drei Wochen früher als gewöhnlich auf den Feldern beim Ernten. Die Erträge fallen durchschnittlich aus – im Rheinland rechnet der Verband mit rund 8,5 Tonnen pro Hektar und einer zufriedenstellenden Qualität. Allerdings übersteigen die aktuell hohen Kosten für Diesel, Energie und Düngemittel oft die Erlöse. Die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe bleibt angespannt, so der Verband.
Sorge bereitet auch die anhaltende Trockenheit. Das betrifft vor allem Zuckerrüben, Kartoffeln, Mais, Obst und Gemüse auf den Felder. Hier sind die kommenden Wochen entscheidend.