Elsdorf: Weiter Widerstand gegen Kiesgrube

Der Protest gegen die geplante Kiesgrube zwischen Widdendorf/Heppendorf und Bergheim-Thorr reißt nicht ab. Nach den kritischen Stimmen aus Bergheim-Ahe, macht jetzt auch Elsdorfs Bürgermeister Andreas Heller wieder mobil.

© Stadt Elsdorf

Nachdem die Stadt Elsdorf schon in mehreren Stellungnahmen ihre ablehnende Haltung klargemacht hat, soll der neue Stadtrat nach seinem Willen Anfang November noch einmal nachlegen. Dabei drängt die Zeit. Nur noch bis zum 9. November können die Gegner ihre Einwände bei der Bezirksregierung Köln einreichen. Und die Liste der Argumente gegen die Kiesgrube ist lang. Für Bürgermeister Heller und die Anwohner ist klar: Die Elsdorfer mussten jahrzehntelang mit den Einschränkungen durch den Tagebau leben. Deshalb bräuchten sie nicht schon wieder Lärm, Verkehr und Schmutz durch eine Kiesgrube. Vielmehr hätten sie jetzt ein Recht darauf, dass ihre Flächen für Natur, Naherholung, Freizeit und Landwirtschaft zur Verfügung stehen. Elsdorf müsse deshalb jetzt bei der Genehmigung der Kiesgrube eine Sonderrolle spielen.

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