
Seit Wochen beschäftigen die Geruchsbelästigungen viele Menschen in Brühl, Hürth und Erftstadt. Nahe Erftstadt-Lechenich hat der Rhein-Erft-Kreis jetzt bei einem Betrieb rund 2.000 Kubikmeter verfaulende landwirtschaftliche Erzeugnisse als Geruchsquelle ausgemacht. Die Stoffe sollen beseitigt werden. Wegen eines laufenden Insolvenzverfahrens ist das nach Angaben des Kreises aber schwierig.
Gestank aber nicht nur durch gefundene Quelle zu erklären
Nach Einschätzung des Rhein-Erft-Kreises erklärt die gefundene Quelle die Beschwerden aus dem südlichen Kreisgebiet nicht vollständig. Der Kreis verweist darauf, dass vor allem aus Hürth und Brühl Meldungen aus unterschiedlichen Zeiträumen und Bereichen vorliegen. Deshalb wird weiter nach möglichen Ursachen gesucht. Nach Angaben des Kreises könnten auch mehrere Quellen gleichzeitig für den Gestank verantwortlich sein. Wer weiter Gerüche bemerkt, soll diese möglichst genau über die Online-Formulare der Städte Hürth oder Brühl melden. Wichtig sind dabei genaue Angaben zu Ort, Uhrzeit, Dauer und Art des Geruchs, damit sich die Ursache besser eingrenzen lässt.