Demo und Derby: Kölner Polizei zieht vorläufige Bilanz
Veröffentlicht: Sonntag, 22.03.2026 09:56
Köln stand am Sonntag (22. März) gleich wegen einer Demo und des Derbys unter besonderer Beobachtung. Die Polizei zieht zwar eine vorläufig positive Bilanz, doch ganz ohne Zwischenfälle blieb der Großeinsatz nicht.

Fanmärsche und Demo in Köln parallel
Die Kölner Polizei hat nach dem Derby und einer parallel laufenden Demonstration am Samstag (21. März) eine vorläufig positive Bilanz gezogen. Nach Angaben der Polizei ist das Einsatzkonzept mit rund 1.400 Kräften aufgegangen.
Bereits gegen Mittag setzte sich der Kölner Fanmarsch in Höhe des Technologieparks in Köln-Braunsfeld in Richtung Stadion in Bewegung. Zeitgleich begleiteten Einsatzkräfte rund 450 mutmaßliche Störer von Borussia Mönchengladbach von der S-Bahn-Haltestelle Weiden-West zum Stadion.
Auch die KVB war stark eingebunden. Bis zu sieben Sonderzüge brachten die Gäste-Fans aus Mönchengladbach aus verschiedenen Richtungen zum RheinEnergieSTADION. Als ein Zug versehentlich zum Kölner Hauptbahnhof geleitet wurde, reagierten Polizei und KVB nach eigenen Angaben schnell. Drei Sonderbahnen wurden zum Neumarkt umgeleitet, wo die Auswärtsfans wieder aufgenommen und anschließend zum Stadion gebracht werden konnten.
Größere Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Fanlagern konnten verhindert werden, so der Einsatzleiter. Ganz ohne Vorfälle blieb der Einsatz aber nicht: Die Polizei meldete mehrere Körperverletzungen.
Die Versammlung unter dem Motto „Für Demokratie - gegen Rassismus“ mit mehreren Hundert Teilnehmenden verlief parallel zum Fußballspiel störungsfrei.


