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Demo gegen «Mietenwahnsinn»

In Köln und im Rhein-Erft-Kreis eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist schwer. Diese Wohnungsnot hat am Samstagnachmittag viele Menschen in Köln auf den Heumarkt getrieben.

Veröffentlicht: Samstag, 06.04.2019 06:11

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Unter dem Motto „Wir wollen wohnen!“ haben am Samstagnachmittag mehrere Hundert Menschen in Köln gegen zu hohe Mieten und Wohnungsmangel demonstriert. Es waren deutlich weniger als die erwarteten 5000 Menschen. Aufgerufen hatte ein Bündnis aus Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Mieterbund. Auf der Kundgebung auf dem Heumarkt forderten sie die NRW-Landesregierung zu einem raschen Politikwechsel auf. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ waren die Demonstranten dann durch die Innenstadt gezogen. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot im Einsatz, es gab keine größeren Zwischenfälle.

Auch die LINKE im Rhein-Erft-Kreis hat dazu aufgerufen, sich an der Demo zu beteiligen. Denn auch in den zehn Städten im Kreis sind die Mieten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, am stärksten in Pulheim, Hürth und Bergheim. Gleichzeitig wehrt sich der Landesverband „Haus und Grund“ gegen Vorwürfe, zu den Miettreibern zu gehören. Vielmehr setzen sich die privaten Vermieter nach eigenen Angaben ebenfalls für bezahlbare Wohnungen ein. Allerdings würden ihnen Vorschriften und Verordnungen das Leben schwer machen. Sie wollen deshalb, dass die Städte ihnen mehr öffentliches Bauland zur Verfügung stellen und die Baugenehmigungen schneller erteilen sowie die Bauvorschriften gelockert und entschlackt werden.

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