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Corona-Virus macht Hausärzte nervös
© gettyimages/motortion
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Corona-Virus macht Hausärzte nervös

Die Hausärzte im Rhein-Erft-Kreis nehmen die Herausforderungen durch das Corona-Virus sehr ernst. Laut dem Sprecher der Kassenärzte Rhein-Erft, Dr. Matthias Schlochtermeier, stehen wir gerade am Beginn der Infektionswelle.

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.02.2020 14:42

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Schlochtermeier geht davon aus, dass es einen ersten Höhepunkt in zwei Wochen gibt – und bis dahin müsse man alles tun, um die Infektionsketten zu stoppen, so der Mediziner aus Hürth-Efferen. Nach seiner Einschätzung sind die Maßnahmen im Bereich Heinsberg nicht übertrieben: nach seinen Angaben steckt ein Erkrankter zehn weitere Menschen an. Da könne man sich vorstellen, wie es in zwei Wochen aussieht. Deshalb ist jetzt der Moment, wo noch die Möglichkeit besteht, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Grundsätzlich sollten sich die Menschen aber keine zu großen Sorgen um ihre Gesundheit machen: laut Schlochtermeier ist der Krankheitsverlauf in der Regel harmlos. Aus seiner Sicht ist es aber sehr ungünstig, dass Corona mit dem Höhepunkt der Grippesaison zusammenfällt. Denn der Unterschied zwischen beiden Krankheiten und einer heftigen Erkältung sei oft schwer auszumachen.

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