Corona: Kein Unterricht mehr

Kein Unterricht - heißt es ab Montag in den Schulen im Rhein-Erft-Kreis. Diese Anordnung des Landes NRW soll eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen.

Montag und Dienstag können die Kinder aber noch in die Schule gehen. Lehrer sind da, um so den Eltern mehr Zeit bei der Planung einer Betreuung zu verschaffen. Und auch die Abiturvorprüfungen werden zum Beispiel in Wesseling wie geplant am 17. März geschrieben, heißt es von der Stadt. Außerdem wird ein Notbetrieb für Kinder der 1. bis 6. Klasse an vielen Schulen eingerichtet. Dort können Kinder betreut werden, deren Eltern zum Beispiel im Gesundheitsbereich arbeiten. Anspruch haben auch Kinder von Alleinerziehenden, die in sogenannter kritischer Infrastruktur arbeiten, zum Beipiel bei der Feuerwehr, im Altenheim oder Krankenhaus. Wer eine solche Notbetreuung braucht wird gebeten, sich bis Dienstag mit der Schule in Verbindung zu setzen. Ob auch alle städtischen Turn- und Sporthallen geschlossen werden, steht laut der Stadt Brühl aktuell noch nicht fest.

Nur Notbetreuung in Kitas

Offiziell geschlossen sind ab Montag auch alle Kindergärten und Kitas im Rhein-Erft-Kreis. Auch hier gibt es eine Übergangsfrist bis Dienstag und die Möglichkeit, eine Notfallbetreuung zu bekommen. Ausschlaggebend ist auch hier der Beruf der Eltern. Die Leiter der jeweiligen Einrichtungen entscheiden, welche Kinder betreut werden, heißt es unter anderem von der Stadt Frechen.

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