Corona ändert Strom- und Wasserverbrauch

Im Zuge von Corona sind viele hier in der Region ins Homeoffice gegangen – das merken auch die Versorger.

Die RheinEnergie hat festgestellt, dass vor allem die Pendler morgens Zeit gewonnen haben. Sie duschen im Schnitt fast zwei Stunden später als gewohnt – denn der Wasserverbrauch geht erst um halb zehn statt um halb acht hoch. Beim Strom bemerkt zum Beispiel Westnetz, dass Gewerbe und Industrie eingeschränkt gearbeitet haben – hier sank der Stromverbrauch teilweise um ein Viertel. Dementsprechend gab es den gegenläufigen Trend bei den Privathaushalten: wegen der Ausgangsbeschränkungen und dem Homeoffice stieg der Stromverbrauch um zehn Prozent. Westnetz beobachtet aktuell, dass sich der Verbrauch normalisiert. Heißt: die Haushalte verbrauchen wieder weniger, Gewerbe und Industrie wieder mehr Strom.

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