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Bundeskanzler kündigt höhere Gaspreise und Entlastungen an
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Bundeskanzler kündigt höhere Gaspreise und Entlastungen an

Auf Gaskunden kommen im Zuge des Rettungspakets für den angeschlagenen Energiekonzern Uniper Preiserhöhungen zu. Eine Umlage werde am 1. Oktober oder am 1. September kommen, das teilte Bundeskanzler Olaf Scholz gerade auf einer Pressekonferenz mit. Er kündigte weitere Entlastungen für die Bürger an.

Veröffentlicht: Freitag, 22.07.2022 10:23

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So werde es zum Anfang kommenden Jahres eine große Wohngeldreform geben, sagte Scholz. Dabei werde unter anderem der Kreis der Berechtigten ausgeweitet. Er sprach zudem von einem Heizkostenzuschuss. Der Kanzler sagte: "You 'll never walk alone" - man werde niemanden alleine lassen.

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Bund steigt bei Uniper ein

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Der Energiekonzern Uniper muss wegen der Drosselung der russischen Lieferungen über die Ostseepipeline Nord Stream 1 teureres Gas auf dem Markt einkaufen, um Verträge zu erfüllen. Das führt zu Liquiditätsproblemen. Uniper spielt eine zentrale Rolle für die deutsche Energieversorgung und beliefert viele Stadtwerke und Industrieunternehmen. Der Bund steigt jetzt im Zuge eines Rettungspakets beim angeschlagenen Energiekonzern Uniper ein, kündigte Scholz an. Mit einer Umlage soll der Versorger Preissteigerungen weitergeben und damit finanziell wieder Luft bekommen. Uniper hatte staatliche Hilfen beantragt. Mit der Umlage würde die Politik auch ein Preissignal an die Verbraucherinnen und Verbraucher senden, dass sich Energieeinsparungen lohnen. Wegen stark gestiegener Beschaffungskosten an den Märkten kommen ohnehin Preiserhöhungen auf die Verbraucher zu. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte am Donnerstag ein neues Maßnahmenpaket zum Energiesparen angekündigt. Angesichts unsicherer russischer Lieferungen soll so die Vorsorge für den Winter verstärkt werden. Bei dem Paket geht es auch um das Energiesparen in öffentlichen Gebäuden, Betrieben, Büros sowie um einen verbindlichen «Heizungscheck» in Wohnungen.

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