Brühl: Stadt setzt auf Fair-Trade-Produkte ohne Kinderarbeit

Die Stadt Brühl wurde am Donnerstag als vierte Stadt im Rhein-Erft-Kreis zu einer Fairtrade-Stadt erklärt. Um das entsprechende Zertifikat zu bekommen, haben sich zum Beispiel lokale Unternehmen vernetzt und herkömmliche Produkte durch ein Fairtrade-Angebot ersetzt.

© TransFair e.V.

Außerdem werden im Rathaus und bei den Ratssitzungen nur noch Fairtrade-Kaffee und -Gebäck bereitgestellt. Auch in den Brühler Schulkiosken und Mensen gibt es jetzt Fairtrade-Produkte. Für Bürgermeister Freytag ist es wichtig, das es ein Bewusstsein für die Herkunft der Waren gibt. Sie würden weltweit produziert und man habe eine lokale Verantwortung dafür, dass dabei auf Kinderarbeit verzichtet wurde und gute Arbeitsbedingungen für die Menschen herrschten.

Dieser Idee haben sich in Deutschland mittlerweile 760 Fairtrade-Städte angeschlossen. Bei uns haben außer Brühl auch Erftstadt, Bedburg und Frechen das Zertifikat „Fairtrade-Stadt“.

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