
Brühl: Polizeikorso bleibt ohne Konsequenzen
Ein nicht genehmigter Korso durch den Rhein-Erft-Kreis von Kölner Polizei-Beamten im Januar hat wohl keine Konsequenzen. Die Kölner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen die Beamten der Kölner Polizei eingestellt.
Veröffentlicht: Dienstag, 16.03.2021 09:59
Hintergrund war die Verabschiedung eines Kollegen nach 40 Dienstjahren. Um dem Kollegen in Corona-Zeiten einen angemessenen Abschied zu ermöglichen, haben Kollegen einen Korso mit Polizei-Motorrädern und einem Wasserwerfer organisiert. Von Brühl war die Fahrt bis Euskirchen gegangen. Weil das einer Privatperson dort merkwürdig vorkam, hat sie bei der Polizei angerufen und den Einsatzgrund erfragt. Dadurch war die Sache aufgefallen. Die Kölner Staatsanwaltschaft sagt jetzt aber, weil der entstandene Schaden so geringfügig sei, habe sie die Ermittlungen eingestellt. Offen ist noch, was aus dem internen Disziplinarverfahren gegen die Beamten wird.