Brühl: Corona beschert Verbraucherzentrale viel Arbeit

Die Corona-Pandemie hat sich auch auf die Arbeit der Verbraucherzentrale in Brühl ausgewirkt. Ratsuchende haben im vergangenen Jahr Hilfe vor allem per Telefon und Mail bekommen. Spontane Besuche waren nicht drin. Und auch die Themen waren andere.

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Nach Angaben der Verbraucherzentrale hat sich zwar die Zahl der Ratsuchenden nicht verändert, aber sie sind mit anderen Problemen gekommen. Im Mittelpunkt haben im letzten Jahr vor allem Ärger mit Pauschalreisen, Fitness-Studios oder Kulturveranstaltern gestanden. Dazu sind die üblichen Probleme gekommen, wie etwa untergeschobene Verträge an der Haustür, im Internet oder im Mobilfunk-Laden. Unter dem Strich zieht die Brühler Verbraucherzentrale eine positive Bilanz. Sie konnte in vielen Fällen helfen und hat für die Ratsuchenden insgesamt rund 100.000 Euro erstritten. Die Kunden mussten entweder erst gar nicht zahlen oder haben ihr Geld zurückbekommen.

Im Rhein-Erft-Kreis ist die Verbraucherzentrale in Brühl vor allem Anlaufstelle für die Bewohner des Südkreises, im Nordkreis gibt es eine Verbraucherzentrale in Bergheim. Sie will in der kommenden Woche über ihre Arbeit im vergangenen Jahr berichten.

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