
Blindgänger auf Feld in Sürth geprengt
Die Bombenentschärfung in Köln-Rodenkirchen lief nicht wie geplant. Der Zünder am Blindgänger konnte nicht herausdreht werden. Deshalb musste der Blindgänger kontrolliert gesprengt werden. Dafür war die Bombe am späten Dienstagnachmittag (29. September) auf ein unbewohntes Feld in Sürth an der Grenze zum Rhein-Erft-Kreis gebracht worden. Die amerikanische Bombe mit 500 Kilogramm konnte dort dann auf einem Feld gesprengt werden.
Die Sperrungen rund um den eigentlichen Fundort in Rodenkirchen sind inzwischen aufgehoben. Alle Anwohner und auch die Bewohner einer Alteneirichtung dürfen zurück. Für ihren Rücktransport der Bewohner bleibt die Brückenstraße noch länger gesperrt.
Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am Montag (28. September) am Rodenkirchener Leinpfad in Höhe der Kirche Alt St. Maternus gefunden worden. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Front- und Heckaufschlagzünder. Im ersten Gefahrenbereich lag auch die A4 mit der Rodenkirchener Brücke und der Rhein.