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Blindgänger in Köln erfolgreich entschärft
© Stadt Köln
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Blindgänger in Köln erfolgreich entschärft

In Köln Lindenthal lief am Montag die Evakuierung nach dem Fliegerbombenfund vom Freitag. Über 4000 Anwohner mussten in einem Radius von 500 Metern um den Fundort in Deckstein in Sicherheit gebracht werden. Darunter auch die Patienten des St.-Elisabeth-Krankenhauses Hohenlind. Um 14:20 Uhr war der Blindgänger entschärft.

Veröffentlicht: Montag, 11.05.2026 08:45

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Blindgänger entschärft - Sperrungen bleiben noch bestehen

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Die Zehn-Zentner-Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf gegen 14.20 Uhr entschärft. Der Blindgänger wird nun abtransportiert. Es können aber noch nicht alle Sperrungen aufgehoben, da rund 100 Krankentransporte freie Straßen brauchen, um die Patient*innen des St.-Elisabeth-Krankenhauses und gehandicapte Anwohner*innen zurückzubringen. Auch die KVB-Linien 7 und 136 können aktuell noch nicht über die Dürener Straße fahren.

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Klinik Hohenlind war von Evakuierung betroffen

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In Köln lief am Montag die nächste Bombenentschärfung. Der Zehn-Zentner-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Freitag (08. Mai) im Stadtteil Lindenthal gefunden und wurde am Montag (11. Mai) entschärft. Es handelte sich um eine amerikanische Bombe mit Heckaufschlagzünder.

Für die Entschärfung mussten etwa 4.500 Anwohner ihre Häuser und Wohnungen im Gefahrenbereich verlassen. Von der Evakuierung war auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind betroffen. Außerdem blieben alle Kitas und Schulen in dem betroffenen Bereich am Montag geschlossen.

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Blindgänger in Köln erfolgreich entschärft
© Rhein-Erft-Kreis
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Unterstützung aus dem Rhein-Erft-Kreis

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Der Rhein-Erft-Kreis hat am Montag bei der Bombenentschärfung in Köln unterstützt. Seit dem Orgen war der Patiententransport-Zug 10, kurz PTZ-10, im Bereitstellungsraum. Aufgabe der Einsatzkräfte war insbesondere die Unterstützung bei der Evakuierung von Bereichen, die im Radius des Gefahrenbereiches lagen. Der Rhein-Erft-Kreis stellte hierfür vier Rettungswagen aus dem Regelrettungsdienst sowie vier Krankentransportwagen. Diese wurden durch die Hilfsorganisationen ASB, DRK, JUH und MHD besetzt.

Beteiligt waren außerdem der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Rhein-Erft-Kreises, die Rettungsdienste der Städte Frechen, Hürth, Kerpen und Bergheim sowie die genannten Hilfsorganisationen aus dem Kreisgebiet. Der Löschzug Habbelrath der Freiwilligen Feuerwehr Frechen unterstützte als Führungskomponente mit seinem Einsatzleitwagen.

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